Glaubenssätze & Schattenthemen

Jeder von uns besitzt es in sich und doch ist es so vielen von uns nicht bewusst.
Schattenthemen und Glaubenssätze.
Viele von uns wissen dass sie existieren und andere haben noch nie etwas davon gehört.
Manche fühlen Sie und andere scheuen sich unbewusst davor, diese frei zu lassen.
Doch wieso haben wir sie und wo kommen sie her?
Und wie komme ich an sie ran, wenn ich sie noch nicht gefunden habe?
Was genau sind diese Dinge? Und was für einen Zweck haben sie?
Auch ich habe mir vor kurzem all diese Fragen gestellt, als ich zum ersten Mal davon hörte.

Mir war bewusst, dass ich hier und da in manchen Dingen meine Probleme hatte, aber ich hätte ihnen vorher nie einen Namen gegeben, den sie gehörten einfach zu mir. Viele von ihnen machten mir auch mein Leben ungemein schwer.

Eines dieser Probleme war z.B, dass es mich jedes Mal ungemein triggerte, wenn Menschen, die mir sehr, sehr viel Bedeuteten, und mir sagten, sie melden sich und sich dann nicht meldeten, sie mich damit ungemein auf die Palme brachten und ich teilweise in tiefe Trauer verfallen bin oder es zur Folge hatte, dieser Person erstmal eine fiese und gemeine SMS drückte, was für ein Penner er doch ist, weil er sich nicht gemeldet hat.

Und hier waren meine Schattenthemen und Glaubenssätze schuld.

Als ich ein Kind war, haben sich meine Eltern getrennt. Für meinen Vater war ich ab diesem Zeitpunkt, die kleine Puppe, die in der Schublade liegt und nur noch rausgeholt wird, wenn man Lust auf sie hat.
Ich fiel damals in ein so tiefes Loch, das ich deshalb viele Probleme hatte.
Ich fing an mit Schlafwandeln, verlor meinen Gleichgewichtssinn und vieles mehr. Dies waren die offensichtlichen Dinge die passierten.
Doch tief in mir drin passierte noch etwas anderes, das, was keiner merkte und in meinem Erwachsenenalter zu genau oben beschriebenem Verhalten führte. Es wurde zu meinem Schattenthema.
Ich verdrängte einen Großteil meiner Gefühle tief in mir drin und verbuddelte es tief weit unten, damit dieser Schmerz einfach nur verschwindet. Und dies ohne dass ich selbst wusste, was ich da eigentlich tat.
Zusätzlich entwickelte sich in mir folgender Glaubenssatz:

„Wenn ich mich nicht, bei dem Menschen der mir wichtig ist melde, vergisst er mich. Und wenn er sich nicht meldet, dann ist das, weil er mich vergessen hat.“

Nun mit fast 30 Jahren, habe ich gelernt, dass mein Verhalten, auf genau diese 2 Ursachen zurück zu führen ist.
Doch wie bin ich dorthin gekommen?

Ganz einfach, mit sehr viel Arbeit an mir selbst. Die mit sehr viel Tränen und Schmerz verbunden waren.

Und doch bin ich sehr froh darüber, diesen Weg gegangen zu sein. Den Mut aufgenommen habe, diesen langen, schier endlos langen Weg mit allen Höhen und Tiefen, Tag für Tag durchlebt zu haben.

Denn dies ist nur eines meiner Themen, die ich zu bewältigen habe. Den Schattenthemen und Glaubenssätze erzeugen wir uns Tag für Tag unser ganzes Leben lang immer wieder unterbewusst aufs Neue, die dann irgendwann nach Jahren zum Thema werden oder plötzlich in unser Bewusstsein rücken.

Dies ist eine Lebenslange Arbeit.

Gut es ist gelogen, wenn ich sage ich habe „einfach“ nur an mir gearbeitet, ich habe anhand von verschiedenen Methoden mit mir gearbeitet. Ich bin in Therapie gegangen, dort wurde ich immer und immer wieder indirekt auf mein inneres Kind geschubst.

Allerdings, war dies gar nicht so leicht, den viele Dinge vielen mir anfangs sehr schwer.
Dinge wie Meditieren und sich in seinem Inneren vorzustellen, wie man in sich einen Sicheren Raum hat, den man ganz für sich allein Erschaffen hat. Mir wollten einfach keine Bilder kommen.
Heute weiß ich, ich war einfach nur zu verkrampft an die Sache ran gegangen und habe mich auf diese „Bilder“ einfach zu sehr versteift.
Doch irgendwann war der Knoten dann geplatzt. Und nun sind ich und mein Inneres Kind eins.
Ich merke, wenn es etwas braucht und ich merke wann es zum Vorschein kommt. Nein, eigentlich ist es immer da. Mal mehr, mal weniger. Dies habe ich ganz alleine in der Hand, wie viel ich mich diesem hingebe.

Wenn ich z.B. am Fußballspielen bin oder mit Kindern auf dem Spielplatz bin und ich mit ihnen rumtobe und lache und selbst „rumspinne“ dann, ja dann ist es so präsent, das ich selbst fühle, wie ich plötzlich wieder 3 Jahre alt bin und auf dem Spielplatz rumtobe. Das kennen viele von euch sicherlich auch, dieses Gefühl, wenn das was man in diesem Moment tut, einen einfach nur ungemein Glücklich macht und man sich an das Gefühl erinnert, wie es damals als Kind war. Genau dieses Gefühl, ist dein inneres Kind.

Neben der Inneren Kind Arbeit, habe ich meinen negativen Glaubenssatz in einen positiven umgewandelt, mit Hilfe von der Neurolingusitischen Programmierung (NLP). Dies ist nichts anderes, wie Affirmationen, nur mit dem Unterschied, das ich diese mehrmals am Tag über 28 Tage wiederholen muss, sondern das man sich in die Situation begibt und diese dann umwandelt. Dies solltet ihr jedoch auf keinen Fall ohne jemanden machen, der sich damit Auskennt.

Ich denke um in Heilung zu kommen oder um zu Erwachen, gehörten die Arbeiten der Selbstreflektion dazu. Denn wie will man Energien wirken, wenn man seine eigenen „Energien“ nicht einmal erfühlen, spüren oder aushalten kann.

Deshalb hänge ich euch mal meine Meditation an, mit der ich viel gearbeitet habe und Kontakt mit meinem Inneren Kind aufgenommen.

Denn für viele ist dies schon eine Herausforderung.

 

Deine Beyla 💗

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